BISON – Der Name ist Programm

B - Betriebswirtschaft
Mehr denn je ist eine professionelle Betriebswirtschaft auch für soziale Betriebe existentiell. Das hierzu erforderliche, enorme Fachwissen kann jedoch den für Leitung und Verwaltung zur Verfügung stehenden Kräften kaum abverlangt werden. Die häufigen Änderungen der rechtlichen Regelungen, die Entwicklung der Staatsfinanzen und die zunehmende Ökonomisierung der Gesellschaft, dazu noch die (büro-) technologische Entwicklung werden die ohnehin schon sehr hohen Anforderungen in Zukunft noch verstärken. Buchhaltung, Verwaltung und der tägliche Kampf mit Behörden, Lieferanten usw. stehen den Aufgaben in der Pädagogik, Therapie und Pflege, zumindest auf den ersten Blick, diametral gegenüber. Daher achten wir in unserer Beratung sehr darauf, beiden Berufssparten gerecht zu werden und sie in Einklang zu bringen.
I - Individuelle Lösungen
Jede Einrichtung hat ihre eigene Biographie und ist somit ein individueller, sozialer Organismus. So hängt es auch von der speziellen Situation jeder Einrichtung ab, welches unserer Angebote das Richtige ist. Grundsätzlich sind wir der Ansicht, dass die finanz- und verwaltungstechnischen Aufgaben durch die Menschen gelöst werden sollten, die in der Organisation arbeiten und mit ihr eng verbunden sind. Daher liegt ein Schwerpunkt unserer ambitionierten Arbeit in der fachlichen Unterstützung und Qualifizierung dieser Mitarbeiter/innen.Von Fall zu Fall ist es jedoch sinnvoller, zumindest Teilaufgaben extern bearbeiten zu lassen. (Bis 2013 galt: "Dann übernehmen wir gern die Ausführung von Verwaltungstätigkeiten aller Art als Einzelauftrag, als vorübergehende oder auch als dauerhafte Lösung." Da ich diese Leistungen nicht mehr anbiete, bestünde die Beratung in der Unterstützung bei der Suche entsprechender Anbieter).
S - Soziales Wirtschaften
Mittel- und langfristig kann eine soziale Einrichtung nach unserer festen Überzeugung nur dann erfolgreich arbeiten, wenn die wirtschaftlichen Prozesse so gehandhabt werden, dass sie zu einer gesunden Sozialgestaltung innerhalb der Institution führen. Bestandteile eines solchen Prozesses sollten sein:
  • die Einbindung der Mitarbeiter/innen in Entscheidungen darüber, für welche Aufgaben und in welchen Bereichen die finanziellen Ressourcen verwendet werden sollen
  • die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter/innen für ihre Bereiche durch Übertragung von Entscheidungskompetenzen, zum Beispiel in Form von Budgets
  • die transparente und als gerecht empfundene Einkommensregelung (Gehaltsordnung, betriebliche Altersversorgung
  • die transparente und als gerecht empfundene Regelung zur Finanzierung der Aufgaben durch Mitglieder, Eltern usw. wie Schulgeldvereinbarungen, Beitragsordnungen in Schulen, Kindergärten...
O – Organisiert
„Ordnung ist das halbe Leben" sagt ein Sprichwort. Wie alles andere, darf natürlich auch die Ordnung nicht übertrieben werden, um das Leben nicht zu erdrücken. Jedoch ist eine gute Organisation der Verwaltungsabläufe und der Akten eine eminent wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Verwaltung und die Basis für wichtige wirtschaftliche Entscheidungen. Eine gute Organisation schafft Ordnung und damit erst den Freiraum für Kreativität. Organisiert sein hat für BISON noch einen weiteren Aspekt im „organisiert sein nach außen“. Wir haben uns durch hilfreiche Kooperationen mit einem Netz von Partnern umgeben, auf deren Fachkompetenz wir in speziellen Fällen zurückgreifen: Steuerberater und Wirtschaftprüfer, Rechtsanwälte, Hard- und Softwareanbieter, Werbeagentur, Projektsteuerer usw.
N – Nachvollziehbar
Vertrauen geht schnell verloren, wenn wirtschaftliche Vorgänge nicht nachvollziehbar sind. Nicht selten liegt das allein schon an der kaufmännischen "Fachsprache" – nicht jeder kommt darauf, dass mit dem Begriff "Humankapital" Menschen gemeint sind. Daher legt BISON großen Wert darauf, die wirtschaftlichen Dinge so zu erklären, dass sie auch kaufmännischen Laien verständlich sind. Nach unserer Überzeugung wird die Motivation zur gemeinsamen Bewältigung einer wirtschaftlichen Krise nur erreicht, wenn bei Entscheidungsträgern und Betroffenen Klarheit besteht über die wirtschaftlichen Hintergründe und die möglichen Folgen ihrer Entscheidungen. Wir stellen immer wieder fest, dass unbequeme Entscheidungen am ehesten und nachhaltigsten durchsetzbar sind, wenn die Menschen verstehen, warum sie getroffen werden.

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BISON Soziales Wirtschaften - Klaus Peinelt-Jordan